Wahrscheinlich erleben alle Jugendleiter Freud‘ und Leid mit der U12-Liga. Samstag ist eigentlich kein schlechter Tag für diese Liga, aber da finden natürlich auch Kinder-Geburtstage oder andere Unternehmungen statt, und in der Grippe-Saison muss man auch mit kurzfristigen Ausfällen rechnen. Zum Auftakt haben wir aber eine gute Truppe aufbieten können, bestehend aus Johan Fechner, Raphael Schmitt, Azariah Mekuaninte und Ella Lai, die sich zweimal gegen die Kids von Heimersheim durch setzen konnten.
Zu hoch sollte man diese Ergebnisse nicht hängen, der Sinn der Liga ist ja auch eher, die Kinder an den Spielbetrieb und das Prozedere des Turnierschachs heranzuführen. Aber gewinnen tut immer gut und gibt zusätzliche Motivation.
Auch dieses Jahr spielen wir wieder die Offene Vereinsmeisterschaft und Pokal-Turnier aus. Überzahlreiche Meldungen würden wir uns freuen, bitte an Turnierleiter:
Stefan Flackus, Hinter dem Rathaus 6, 55278 Köngernheim E‑Mail: Turnierleitung-VOM@gmx.de
Bitburg? Schon wieder? Tippfehler? Mag der ein oder andere denken. Aber ja, wir haben tatsächlich wieder den weiten Weg auf uns genommen, um nach letztem Jahr erneut dort anzutreten. Der Wecker klingelte wie unter der Woche um 6:30 Uhr, aber was tut man nicht alles fürs liebe Schach? So verzichtete Noah sogar auf seine Geburtstagsfeier um mitspielen zu können.
Dieses Jahr war die Konkurrenz in Bitburg spärlicher. Nur fünf Konkurrenten traten an um sich fürs Finale in Stuttgart zu qualifizieren: Bitburg, Sfr. Mainz, Pirmasens, Trier I und Trier II.
Direkt in Runde 1 erwarteten uns die mitfavorisierten Trierer (I).
Adams Partie an Brett 1 endete am schnellsten mit einem Remis. Zu dem Zeitpunkt hatten die restlichen Bretter (Leon, Noah, Raphael) bereits eine Mehrfigur. Dies sollte am Ende zu zwei weiteren Siegen (und leider eine Niederlage) reichen, so dass wir die Partie mit 2,5: 1,5 für uns entscheiden konnten.
Runde zwei und drei konnten wir jeweils mit 4:0 für uns entscheiden, so dass wir auch unserem Ersatzspieler Jakob die Chance zu einem Einsatz geben wollten.
Aber auch hier ließen wir nichts anbrennen und gewannen die Runden vier und fünf ebenso mit 4:0, so dass wir am Ende souverän die Qualifikation gemeistert haben.
Zur Belohnung werden wir zwischen Weihnachten und Neujahr in Stuttgart spielen dürfen. Stay tuned!
Zum ersten Mal haben wir ein Turnier nach dem flexiblen Keizer-System ausgerichtet. (Details dazu siehe: Keizer-System – Wikipedia)
Die Idee dazu hatte Christian Wolf, der das Turnier in dieser Form initiierte.
Christian in Aktion
Vor allem wollten wir Kindern, die an der Schwelle zum Turnierschach stehen, eine Möglichkeit geben, erste Turniererfahrung zu sammeln und eine erste DWZ-Wertung zu ergattern. Die DWZ-Ergebnisse werden sich zeitnah auf Ratings – Deutscher Schachbund – Schach in Deutschland wiederfinden.
Auf dem Siegerpodest: von lins nach rechts: Artem Pushkarov (3. Platz), Julian Bracht (1. Platz) und Kudaleep Paturu (2. Platz) Dahinter; Turnierleiter Christian Wolf, Co-Organisator: Peter Binner
Vor der siebten und letzten Runde entwickelt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, immerhin können sich vier Spieler noch Chancen auf den Turniersieg ausrechnen:
(Die mit * versehenen Teilnehmer sind aus dem Turnier ausgestiegen.)
Am 28.06.2025 wurde in Frankfurt ein Schnellschach-Open in den Altersklassen U10, U14 und U18 angeboten.
Unter den 87 Spielern im U10-Turnier waren vier Orientler: (v.l.) Jakob, Adam, Leon und Azariah.
Immer wieder ein Erlebnis für die Kinder, wenn man mit so vielen gleich Gesinnten Schach spielen kann. Da es keine Notationspflicht gab und die Eltern gebeten wurden außerhalb des Spielbereichs zu bleiben, kann man zu den Partien nichts sagen, daher hier nur die Ergebnisse: Jakob: 4/7 – 34. Adam: 6/7 – 2. Leon: 5/7 – 8. Azariah: 3/7 – 52.
Adam und Leon durften sich über einen Sachpreis freuen (schade, dass nur der 1. einen Pokal erhielt), Glückwunsch!
Nachdem sich Orient im letzten Jahr, nach vielen Teilnahmen in den Vorjahren, mal eine Auszeit von der Deutschen genommen hatte, nahmen in diesem Jahr wieder drei Spieler die Herausforderung an sich mit den besten Spielern Deutschlands zu messen.
In der U16 trat Nikita an, der die RLP-Meisterschaft souverän für sich entscheiden.
Er erwischte ein durchschnittliches Turnier. Von Platz 16 gestartet erreichte er am Ende mit 5/9 den 14 Platz.
In der ODJM‑C, der offenen Deutschen Meisterschaft, trat Anna an, die Ihre aufsteigende Form bereits in unserem Gutenberg-Open unter Beweis gestellt hatte. An diese konnte sie auch in diesem Turnier anknüpfen, wenn man von der unglückich verlorenen 1. Partie absieht. Aufgrund einer FIDE-Regeländerung im letzten Jahr bei der Buchholz-Streichwertung erreichte sie am Ende mit 7,5/9 „nur“ den 3. Platz und – ebenso wie in unserem Open – ein DWZ-Plus von 131 Punkten. Herzlichen Glückwunsch!
In der U10 vertrat Adam unseren Verein und ging von Position 8 ins Rennen.
Nach Siegen in den Runden 1+2 traf er bereits in Runde 3 auf den favorisierten Konstantin Müller und erreichte eine gute Stellung, die er jedoch nicht verwerten konnte und die Partie verloren geben musste. Weitere Siege folgten in den Runden 4–6. In Runde 7 spielte er gegen den späteren Turniersieger und konnte trotz besserer Stellung den Sieg leider nicht festmachen, so dass die Partie Remis ausging. Runde 8 ging recht schnell in die falsche Richtung, aber überraschenderweise warf sein Gegner den Vorteil im Endspiel noch weg. Vor der letzten Runde gehörte er damit zur Spitzengruppe von drei Spielern mit 6,5 Punkten. Die Auslosung loste die anderen beiden Spieler gegeneinander, während Adam gegen einen nominell schwächeren Gegner antreten musste. Da ein Sieg ihn ganz nach vorne gebracht hätte, versuchte Adam mehr aus der Stellung zu quetschen, als in ihr steckte und stellte sie schließlich im Endspiel ein, während Brett 1 über ein Remis nicht heraus kam. Hätte er das zwischenzeitliche Remisangebot seines Gegners angenommen, wäre es am Ende Platz 3 gewesen. Im Vergleich zu seinem sechsten hätte ihm das einen Pokal eingebracht, allerdings berechtigt ihn auch der sechste Platz zur Teilnahme an der WM/EM auf eigene Kosten. Daher heißt es also bald vielleicht: „Adam bei der EM“.