Schach: U12-Team erfolgreich in Liga gestartet

Wahr­schein­lich erleben alle Jugend­leiter Freud‘ und Leid mit der U12-Liga.
Samstag ist eigent­lich kein schlechter Tag für diese Liga, aber da finden natür­lich auch Kinder-Geburts­tage oder andere Unter­neh­mungen statt, und in der Grippe-Saison muss man auch mit kurz­fris­tigen Ausfällen rechnen.
Zum Auftakt haben wir aber eine gute Truppe aufbieten können, bestehend aus Johan Fechner, Raphael Schmitt, Azariah Meku­aninte und Ella Lai, die sich zweimal gegen die Kids von Heimers­heim durch setzen konnten.

Zu hoch sollte man diese Ergeb­nisse nicht hängen, der Sinn der Liga ist ja auch eher, die Kinder an den Spiel­be­trieb und das Proze­dere des Turnier­schachs heran­zu­führen.
Aber gewinnen tut immer gut und gibt zusätz­liche Motivation.

Hier die Einzelergebnisse:

Schach: Offene Vereinsturniere bei Vorwärts Orient

Auch dieses Jahr spielen wir wieder die Offene Vereins­meis­ter­schaft und Pokal-Turnier aus.
Über­zahl­reiche Meldungen würden wir uns freuen, bitte an Turnierleiter:

Stefan Flackus, Hinter dem Rathaus 6, 55278 Köngern­heim
E‑Mail: Turnierleitung-​VOM@​gmx.​de

Offene Vereinsmeisterschaft beendet

Die Offene Vereins­meis­ter­schaft ist beendet und wir gratu­lieren Georg Regis zum Sieg:

Mit *gekenn­zeich­nete Spieler sind vorzeitig aus dem Turnier ausgestiegen.

Anbei die Einzelergebnisse:

U10 RLP-Mannschaftsmeisterschaften in Bitburg am 23.08.2025

Bitburg? Schon wieder? Tipp­fehler? Mag der ein oder andere denken. Aber ja, wir haben tatsäch­lich wieder den weiten Weg auf uns genommen, um nach letztem Jahr erneut dort anzu­treten. Der Wecker klin­gelte wie unter der Woche um 6:30 Uhr, aber was tut man nicht alles fürs liebe Schach?
So verzich­tete Noah sogar auf seine Geburts­tags­feier um mitspielen zu können.

Dieses Jahr war die Konkur­renz in Bitburg spär­li­cher. Nur fünf Konkur­renten traten an um sich fürs Finale in Stutt­gart zu quali­fi­zieren: Bitburg, Sfr. Mainz, Pirma­sens, Trier I und Trier II.

Direkt in Runde 1 erwar­teten uns die mitfa­vo­ri­sierten Trierer (I).


Adams Partie an Brett 1 endete am schnellsten mit einem Remis.
Zu dem Zeit­punkt hatten die rest­li­chen Bretter (Leon, Noah, Raphael) bereits eine Mehr­figur. Dies sollte am Ende zu zwei weiteren Siegen (und leider eine Nieder­lage) reichen, so dass wir die Partie mit 2,5: 1,5 für uns entscheiden konnten.

Runde zwei und drei konnten wir jeweils mit 4:0 für uns entscheiden, so dass wir auch unserem Ersatz­spieler Jakob die Chance zu einem Einsatz geben wollten.


Aber auch hier ließen wir nichts anbrennen und gewannen die Runden vier und fünf ebenso mit 4:0, so dass wir am Ende souverän die Quali­fi­ka­tion gemeis­tert haben.

Zur Beloh­nung werden wir zwischen Weih­nachten und Neujahr in Stutt­gart spielen dürfen. Stay tuned!

Schach: Erstes DWZ-Jäger-Turnier

Zum ersten Mal haben wir ein Turnier nach dem flexi­blen Keizer-System ausge­richtet.
(Details dazu siehe: Keizer-System – Wiki­pedia)

Die Idee dazu hatte Chris­tian Wolf, der das Turnier in dieser Form initiierte.

Chris­tian in Aktion

Vor allem wollten wir Kindern, die an der Schwelle zum Turnier­schach stehen, eine Möglich­keit geben, erste Turnier­er­fah­rung zu sammeln und eine erste DWZ-Wertung zu ergat­tern.
Die DWZ-Ergeb­nisse werden sich zeitnah auf Ratings – Deut­scher Schach­bund – Schach in Deutsch­land wiederfinden.

Auf dem Sieger­po­dest: von lins nach rechts: Artem Push­karov (3. Platz), Julian Bracht (1. Platz) und Kuda­leep Paturu (2. Platz)
Dahinter; Turnier­leiter Chris­tian Wolf, Co-Orga­ni­sator: Peter Binner

Endta­belle nach 16 Runden (nach Keizer-Punkten) 

Die Ergeb­nisse aller Runden:

Schach: Offene Vereinsmeisterschaft 2024–2025 geht in die Zielgerade

Vor der siebten und letzten Runde entwi­ckelt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, immerhin können sich vier Spieler noch Chancen auf den Turnier­sieg ausrechnen:

(Die mit * verse­henen Teil­nehmer sind aus dem Turnier ausgestiegen.)

https://​chess​-results​.com/​t​n​r​1​2​1​2​5​2​9​.​a​s​p​x​?​l​a​n​=​0​&​a​r​t​=​2​&rd=6

Schach: Die U10-Gang beim Youth Classic in Frankfurt

Am 28.06.2025 wurde in Frank­furt ein Schnell­schach-Open in den Alters­klassen U10, U14 und U18 angeboten.

Unter den 87 Spie­lern im U10-Turnier waren vier Orientler: (v.l.) Jakob, Adam, Leon und Azariah.

Immer wieder ein Erlebnis für die Kinder, wenn man mit so vielen gleich Gesinnten Schach spielen kann.
Da es keine Nota­ti­ons­pflicht gab und die Eltern gebeten wurden außer­halb des Spiel­be­reichs zu bleiben, kann man zu den Partien nichts sagen, daher hier nur die Ergeb­nisse:
Jakob: 4/​7 – 34.
Adam: 6/​7 – 2.
Leon: 5/​7 – 8.
Azariah: 3/​7 – 52.

Adam und Leon durften sich über einen Sach­preis freuen (schade, dass nur der 1. einen Pokal erhielt), Glückwunsch!

Schach: Drei Orientler bei der Deutschen Meisterschaft

Nachdem sich Orient im letzten Jahr, nach vielen Teil­nahmen in den Vorjahren, mal eine Auszeit von der Deut­schen genommen hatte, nahmen in diesem Jahr wieder drei Spieler die Heraus­for­de­rung an sich mit den besten Spie­lern Deutsch­lands zu messen.

In der U16 trat Nikita an, der die RLP-Meis­ter­schaft souverän für sich entscheiden. 

Er erwischte ein durch­schnitt­li­ches Turnier. Von Platz 16 gestartet erreichte er am Ende mit 5/​9 den 14 Platz.

In der ODJM‑C, der offenen Deut­schen Meis­ter­schaft, trat Anna an, die Ihre aufstei­gende Form bereits in unserem Guten­berg-Open unter Beweis gestellt hatte.
An diese konnte sie auch in diesem Turnier anknüpfen, wenn man von der unglü­ckich verlo­renen 1. Partie absieht.
Aufgrund einer FIDE-Regel­än­de­rung im letzten Jahr bei der Buch­holz-Streich­wer­tung erreichte sie am Ende mit 7,5/9 „nur“ den 3. Platz und – ebenso wie in unserem Open – ein DWZ-Plus von 131 Punkten. Herz­li­chen Glückwunsch!

In der U10 vertrat Adam unseren Verein und ging von Posi­tion 8 ins Rennen. 

Nach Siegen in den Runden 1+2 traf er bereits in Runde 3 auf den favo­ri­sierten Konstantin Müller und erreichte eine gute Stel­lung, die er jedoch nicht verwerten konnte und die Partie verloren geben musste.
Weitere Siege folgten in den Runden 4–6.
In Runde 7 spielte er gegen den späteren Turnier­sieger und konnte trotz besserer Stel­lung den Sieg leider nicht fest­ma­chen, so dass die Partie Remis ausging.
Runde 8 ging recht schnell in die falsche Rich­tung, aber über­ra­schen­der­weise warf sein Gegner den Vorteil im Endspiel noch weg.
Vor der letzten Runde gehörte er damit zur Spit­zen­gruppe von drei Spie­lern mit 6,5 Punkten. Die Auslo­sung loste die anderen beiden Spieler gegen­ein­ander, während Adam gegen einen nomi­nell schwä­cheren Gegner antreten musste.
Da ein Sieg ihn ganz nach vorne gebracht hätte, versuchte Adam mehr aus der Stel­lung zu quet­schen, als in ihr steckte und stellte sie schließ­lich im Endspiel ein, während Brett 1 über ein Remis nicht heraus kam.
Hätte er das zwischen­zeit­liche Remis­an­gebot seines Gegners ange­nommen, wäre es am Ende Platz 3 gewesen. Im Vergleich zu seinem sechsten hätte ihm das einen Pokal einge­bracht, aller­dings berech­tigt ihn auch der sechste Platz zur Teil­nahme an der WM/​EM auf eigene Kosten.
Daher heißt es also bald viel­leicht: „Adam bei der EM“.